Rezension zu „Underworld Chronicles – Verflucht“ von Jackie May

(Vorweg vielen Dank an Bastei Luebbe und one für die Bereitstellung der Rezensionsexemplare. Dieses hat meine Meinung jedoch in keinster Weise beeinflusst)

Hallo meine Lieben!
Heute gibt es eine Rezension zu einem ganz frisch erschienen Buch: Underworld Chronicles von Jackie May – ihr kennt sie vielleicht von Einer & Ella als Kerry Oram. Wie mir das Urban Fantasy Abenteuer gefallen hat, gibt s hier wie immer kurz und knapp für euch zusammengefasst! Wie immer spoilerfrei!

Genre: Urban Fantasy

Seiten: 300 Seiten

Bewertung: 2/5 *Sternchen* 

Info: Erster Teil einer Trilogie

In einem Satz: Eine großartige Idee, die leider in meinen Augen nicht gut umgesetzt wurde und viele problematische Themen falsch eingebracht hat.

Klappentext Band 1 (Quelle: Amazon): Norah Jacobs weiß Bescheid über die tödliche Unterwelt, die voll ist von gefährlichen Kreaturen. Ihre paranormalen Fähigkeiten haben sie immer geschützt – bis eines Nachts der mächtigste Vampir der Stadt ihre Kräfte entdeckt und einen Auftrag für sie hat. Norah gelangt in die düstere Welt unterhalb von Detroit und findet in Troll Terrance und dem attraktiven Nick schnell Verbündete. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Und Norah muss sich fragen, wem sie überhaupt trauen und wie zum Teufel sie lebend aus dieser Situation herauskommen kann …

Meine Meinung: ich habe mich wirklich sehr auf das Buch gefreut, denn das Thema mit verborgenen Unterweltkreaturen fand ich mega. Allerdings wurde mich ziemlich schnell klar, dass das Buch nicht halten konnte, was es versprochen hat. Aber von Anfang. Mir ist der Einstieg mit der Protagonistin Nora ziemlich schwer gefallen, ich finde es schrecklich, was ihr alles passiert ist und noch viel schrecklicher, wie simpel und easy das abgehandelt wird. Schon hier fehlt deutlich Tiefgang, Gefühl und Sensibilität für diese traumatischen Erlebnisse. Das hat mich ehrlich gesagt ziemlich schockiert. Als sich die Story dann langsam aufbaut wurde das irgendwie immer verdrehter. Das Lining hat nicht zu dem gepasst, was man eigentlich erwartet hätte, an jeder Stelle wurden Erklärungen und Hintergründe gespart und der Leser gewissermaßen vor vollendete Tatsachen gestellt – mit jeder Menge Fragezeichen. Es gab so viele Szenen, die in meinen Augen einfach unlogisch waren und Sprünge mitten im Ablauf, die den Lesefluss unterbrochen haben. Ihr merkt, ich habe mich echt schwer mit dem Buch getan.
Dazu kam dann noch der Schreibstil mit den merkwürdigen Spitznamen (okay, das ist Geschmacksache, mich hat es aber gestört), Dialogen, die irgendwie verdreht waren und wie gesagt, kritische Themen, die einfach in einem Nebensatz aufgerufen wurden, um unlogische Handlungen zu begründen.
Also, so leid es mir tut, mein Buch war es nicht und ich werde vermutlich auch keinen der Folgebände lesen.

Fazit: Puh, es fällt mir immer schwer eine kritische Rezension zu schreiben, trotzdem möchte ich natürlich ehrlich bleiben, deswegen: Dieses Buch konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Die Idee an sich war klasse, aber die Art und Weise, wie sie umgesetzt wurde leider nicht. Traumatische Themen wurden völlig falsch in die Story gewoben und nebenbei erwähnt, es fehlten mir Background und Tiefgang und die Protagonisten konnte mich einfach nicht abholen. Alles in allem leider keine Empfehlung.