Rezension zu „V is for Virgin“ von Kelly Oram

(Vorweg vielen Dank an den Bastei Luebbe-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Dieses hat meine Meinung jedoch in keinster Weise beeinflusst)

Hello Bookies!
Soooo … eines der wohl am meisten diskutierten Bücher im Augenblick ist durch meine Lesehände gewandert und ja … ich bin total durcheinander. Die Rede ist von „V is for Virgin“ und hier gibt es einen Überblick über meine Meinung zu diesem interessanten und doch verwirrenden Buch, das in mir einiges ausgelöst hat!
Genre: New Adult
Seiten: ca. 320 Seiten
Bewertung: Dieses Mal vergebe ich keine Sterne – warum, erfahrt ihr etwas weiter unten.
Info: Band 1 einer Dilogie
In einem Satz: Ein Buch über ein wichtiges Thema, das mit einem genialen Schreibstil, vielschichtigen Charakteren und Humor auf der einen und einigen Momenten, die mich mehr als einmal den Kopf schütteln ließen, auftritt.
Klappentext (Quelle: Amazon): Val Jensen wird von ihrem Freund verlassen – weil sie mit dem Sex bis zur Ehe warten will. Als ihre Geschichte über YouTube viral geht, wird sie unter dem Namen Virgin Val landesweit bekannt. Das Chaos scheint perfekt, als schließlich Rockstar Kyle Hamilton vor ihr steht: Der Sänger der Boyband Tralse hat es sich nämlich zum persönlichen Ziel gemacht, sie zu verführen. Womit Kyle allerdings nicht gerechnet hätte: Val bereitet ihm ganz schönes Herzklopfen ..

Meine Meinung: Puh, dieses Buch hat es mir nicht leicht gemacht, aber von Anfang. Der Schreibstil war wie immer super (ich mag Kelly und ihre Art zu erzählen einfach). Auch das Thema an sich fand ich wichtig und sehr interessant – ich habe mich mega auf das Buch gefreut und dann … naja, war ich irgendwie verwirrt. Vieles an diesem Buch ist fragwürdig, vieles hat Fragen aufgeworfen und so oft ich der Protagonistin Val auch auf die Schulter klopfen wollte, so oft wollte ich sie auch schütteln und zur Rede stellen. Es gab so viele Momente, in denen ich mich gefragt habe, was in ihr vorgeht, warum sie so handelt … es gab eine Menge Sprünge in der Handlung, wodurch vieles unter den Tisch gefallen ist. Viele Momente mit ihrer besten Freundin haben mich den Mund verziehen lassen. Ich habe gelacht, geschmunzelt, mich geärgert und war oft einfach nur sprachlos.
Ich weiss, dass es zu diesem Buch eine Menge Diskussionen gibt, viele sind der Meinung, dass die Message falsch ist, dass in dem Buch vieles falsch läuft und ja, ich gebe ihnen bis zu einem gewissen Grad recht. Ist es mit 17 nicht völlig okay noch Jungfrau zu sein? Sind Jungs in diesem Alter wirklich nur auf S*x aus? Diese Fragen und noch unzählige andere tauchen immer wieder auf und ehrlich, ich kann darauf auch keine andere Antwort gebe , als dass das wohl jeder für sich entscheiden muss. So, wie er oder sie es für richtig halten und sich wohl damit fühlen.
Auf der anderen Seite muss ich aber auch klar sagen, dass es ein BUCH ist, deswegen versuche ich es genauso von der objektiven Seite zu betrachten und in dieser Hinsicht war es gut geschrieben, hatte viele interessante Charaktere und einen aktuellen Konfliktpunkt – nur eben viele Handlungsecken und kanten, die mich sehr gestört haben.
Ihr merkt, es ist nicht so einfach, darüber zu schreiben, deswegen…

Fazit: … lest dieses Buch selbst und bildet euch eine eigene Meinung. Lasst euch noch von den ganzen Rezensionen leiten sondern schaut selbst zwischen die Seiten und mehr möchte ich dazu auch gar nicht sagen. Findet selbst heraus, wie ihr zu dem Thema Jungfräulichkeit und Abstinenz steht. Ich bin gespannt auf Band 2 und werde ihn lesen. Wie steht ihr zu dem Buch?

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