Rezension zu „Truly“ von Ava Reed

(Vorweg vielen Dank an den LYX-Verlag und Bastei Luebbe für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Dieses hat meine Meinung jedoch in keinster Weise beeinflusst)

Hello Bookies!
Gestern Abend/Nacht habe ich das frisch erschienene Truly von Ava Reed beendet und bin immer noch hin und her gerissen … die Charaktere mochte ich an sich, aber irgendwie ist nicht so richtig etwas passiert, das mich mitreißen konnte. Wie genau es mir gefallen hat, erfahrt ihr hier:
Genre: New Adult
Seiten: ca. 380 Seiten
Bewertung: 3/5 *Sternchen*
Info:  Band 1 einer Trilogie
In einem Satz: Wundervolle Charaktere und eine schöne Grundidee, leider konnte mich die Handlung jedoch nicht völlig überzeugen.
Klappentext (Quelle: Amazon): Kein Job, keine Wohnung, kein Geld – so kommt Andie nach Seattle. Hier will sie sich ihren Traum erfüllen und endlich zusammen mit ihrer besten Freundin an der Harbor Hill University studieren. Während Andie darum kämpft, das Chaos in ihrem Leben in den Griff zu bekommen, trifft sie auf Cooper, der sie mit seiner schweigsamen Art gleichermaßen anzieht wie verwirrt. Und obwohl Andie genug Sorgen hat, lässt er sie einfach nicht los. Sie will wissen, wer Cooper wirklich ist. Aber sie merkt schnell, dass manche Geheimnisse tiefere Wunden hinterlassen als andere …

Meine Meinung: Puh…ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut! Gerade nachdem ich Ashes & Souls von Ava verschlungen habe. Leider konnte mich das Buch nicht gänzlich abholen. Aber von Anfang.
Die Charaktere, Andie und Cooper, haben mir sehr gefallen, sie sind beide sehr authentisch, nicht überdreht oder übertrieben und ich mochte beide auf Anhieb. Auch die wechselnde Perspektiven fand ich super – auch, wenn ich mir hier mehr von Cooper gewünscht hätte. Er erschien mir leider, je wieder das Buch voranschritt, immer etwas eindimensionaler. Ich hätte mir hier gewünscht, dass es zwischen den beiden mehr gibt, denn irgendwie hat mir hier das Prickeln gefehlt.
Und so verhält es sich leider auch mit der Handlung. Von Anfang an geht die Geschichte ihren Lauf, man lernt Charaktere kennen, das Umfeld und gleichzeitig irgendwie auch nicht, denn die Autorin legt sehr viel Wert auf innere Monologe und Gedanken. Hier hätte ich mir mehr von dem Umfeld, dem Studium, das irgendwie total untergeht, gewünscht. Mir hat das Feuer in den Handlungen der Charaktere gefehlt. Einzig Mason und June konnten mich in dieser Hinsicht überzeugen – deswegen freue ich mich auch schon auf Madly 🙂
Ihr seht, es fällt mich nicht ganz einfach, die richtigen Worte zu finden.

Fazit: Eine Geschichte mit Hochs und Tiefs. Wundervolle Charaktere, aber wenig Handlung und Feuer. Für mich ist es eine schöne Geschichte für Zwischendurch und ich freue mich jetzt sehr auf Mason und June, die mich in ihren Bann gezogen haben!

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