Rezension zu „Rabenprinz“ von Margaret Rogerson

(Vorweg vielen Dank an Random House für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Dieses hat meine Meinung jedoch in keinster Weise beeinflusst)

Hello Bookies!

Heute gibt es wieder eine Fantasy-Rezension zu einer aktuellen Neuerscheinung für euch: „Rabenprinz“. 
Für mich ist es das erste Buch der Autorin, vom Setting und dem Schreibstil würde ich es in die Richtung von Holly Black einordnen.
Hier einmal die Übersicht, bevor es zu meiner Meinung geht:
Genre: Fantasy
Seiten: ca. 380 Seiten
Bewertung: 3.5/5 *Sterne*
Info:  Einzelband (Soweit ich weiß)
In einem Satz: Eine fantastische Reise ins Reich der Elfen mit einem starken Protagonisten und einigen kleinen Schwächen.

Meine Meinung: Es ist wie gesagt mein erstes Buch der Autorin, deswegen bin ich völlig ohne Erwartungen an das Buch herangegangen. Cover und auch die Aufmachung innen sind wie immer wunderschön.
Aber nun zum Buch an sich. Wir lernen die Protraitmalerin Isobel kennen, ihr Umfeld und ihre Schnittstelle zu den kühlen Elfen. Mir ist der erste Kontakt mit Isobel leider etwas schwer gefallen, ich konnte sie nicht richtig greifen und der Funke ist irgendwie nicht übergesprungen. Ganz anders sah es dann mit Rook aus, dem coolen Elfenprinzen, der zwar in mancher Hinsicht etwas widersprüchlich ist, aber mich sofort an sich binden konnte. Ich mochte die pfiffigen Dialoge zwischen Isobel und Rook und die mal ganz neue Auslegung der Elfenwelt – das ist wirklich mal etwas ganz neues und war sehr erfrischend. Anders sah es da leider mit der Handlung an sich aus. Irgendwie ist sie nicht so recht ins Rollen gekommen. Die Reise kam mir nicht ganz geplant vor und ich habe mich oft gefragt, warum sie das eigentlich machen. Dieser Fakt zieht sich für mich leider durch das ganze Buch. Mir hat das Prickeln gefehlt und in meinen Augen war viel Potenzial da, was leider nicht ganz ausgeschöpft wurde.

Die vielen verschiedenen Elfencharaktere mochte ich jedoch sehr gerne, wie gesagt die Welt, von der man ruhig noch etwas mehr hätte zeigen können, hat mir gut gefallen – auch wenn man dem Buch hier ruhig noch etwas mehr Seiten hätte spendieren können, um dem Leser ein besseres Gefühl für die Elfenwelt zu geben.
Der Höhepunkt hat mich dann leider wieder etwas enttäuscht. Es gab einige Handlungen, die ich nicht nachvollziehen konnte und überstürzte Handlungen, die in meinen Augen nicht so recht gepasst haben … ihr seht, für mich war dieses Buch ein Auf und Ab.

Fazit: Rabenprinz ist eine Achterbahn. Es gibt für mich einige Highlights in dem Buch und auf der anderen Seite Punkte, die mich gestört haben. Der Protagonist Rook und auch die völlig neue Interpretation der Elfen haben es jedoch immer wieder geschafft, mich an die Geschichte zu fesseln, sodass ich es in wenigen Stunden durchgelesen habe.

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