Rezension zu „Girl at Heart“ von Kelly Oram

(Vorweg vielen Dank an ONE und Bastei Lübbe für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Dieses hat meine Meinung jedoch in keinster Weise beeinflusst)

Hello Bookies!
Ich habe endlich mal wieder eine Rezension für euch, ja ich weiß, ich war etwas nachlässig in der letzten Zeit. Dafür aber jetzt zu einem noch ganz frisch erschienen Schätzchen: „Girl at Heart“ von Kelly Oram. Spätestens nach Cinder & Ella kennen wir die Autorin ja alle recht gut, aber wie sieht es jetzt mit ihrem neusten Buch aus?

Genre: Young Adult

Seiten: ca. 300 Seiten

Bewertung: 3 *Sternchen*

Info: Einzelband

In einem Satz: Eine schöne Liebesgeschichte für junge sportbegeisterte Leser mit einer wichtigen Message.

Klappentext (Quelle: Amazon): Charlie Hastings ist Star ihres Baseballteams – und der typische Kumpeltyp. Als ihr bester Freund, Teamkollege und Schwarm mit einem anderen Mädchen ausgeht, ist sie am Boden zerstört. Veränderung muss her, und Charlie will den Sport an den Nagel hängen. Aber die Meisterschaften sind nah, und die Roosevelt High Ravens ohne Charlie aufgeschmissen. Da macht Kapitän Jace ihr ein Angebot: Wenn sie bleibt, hilft er ihr, mehr als Mädchen wahrgenommen zu werden. Vielleicht gewinnt er ja so ihr Herz …

Meinung: Ich mochte Cinder & Ella von der Autorin sehr, V is for Virgin weniger, trotzdem habe ich mich sehr auf das Buch gefreut und es in einem Rutsch durchgelesen.
Vorweg, ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass die Geschichte sich eher an jüngere Leser richtet und deswegen möchte ich klar sagen, dass meine Kritikpunkte vermutlich eher damit zusammenhängen, dass ich schon etwas älter als die Protagonisten bin. Aber von Anfang. Ich finde den Hintergrund der Story echt cool, Baseball mit einzubeziehen und auch die Bindung zwischen Vater und Tochter finde ich innovativ und sehr interessant. Auch Charlie mochte ich bis auf ein paar Kleinigkeiten super gerne. Besonders ihre Männerclique ist echt cool und mal etwas ganz anderes. Das, was mich allerdings sehr gestört hat, ist die Tatsache, dass mir das mit ihre neuen Freundschaft zu Jason einfach zu schnell ging. Wann ist das passiert? Habe ich etwas verpasst? Diese Fragen habe ich mir relativ schnell gestellt. Ausserdem fand ich es an manchen Stellen etwas widersprüchlich, dass Charlie auf der einen Seite so knallhart ist und nur von Männern umgeben und deswegen eigentlich mit Konflikten umgehen kann und dann auf der anderen Seite hilflos und verloren wirkt. Kleine Punkte wie dieser haben mich beim Lesen gestört und in meinen Augen die Coolness des Buchs etwas gedämpft. Es gab einige Klischees, die mich nicht abholen konnten und Szenen, die irgendwie etwas übertrieben gewirkt haben…
Nichtsdestotrotz fand ich die Geschichte schön. Der Schreibstil war wie immer super flüssig, die Dialoge temporeich und Charlies Dad hat definitiv einen besonderen Platz in meinem Herz erobert.
Schaut euch die Geschichte an und macht euch ein eigenes Bild von „Girl at Heart“.

Fazit: Ich habe das Buch und die Geschichte gerne gemocht, auch, wenn ich ehrlich sagen muss, dass ich glaube ich ein wenig zu alt für das Buch bin. Manche Aspekte kamen mir einfach zu plötzlich, anderen fehlte in meinen Augen der Tiefgang. Ich denke, gerade jüngere Leser wird dieses Buch dennoch absolut begeistern!

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