Rezension zu „Als ob du mich siehst.“ von Michelle Schrenk

(Vorweg vielen Dank an MainWunder für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Dieses hat meine Meinung jedoch in keinster Weise beeinflusst)

Hello Bookies!
Ich habe wieder eine Rezension für euch – und zwar „Als ob du mich siehst.“ von Michelle Schrenk. Wie es mir gefallen hat und was dieses Buch besonders macht, erfahrt ihr hier bei mir:
Genre: New Adult
Seiten: ca. 363 Seiten
Bewertung: 4/5 *Sternchen*
Info: Einzelband (Teil zwei einer locker zusammenhängenden Dilogie)
In einem Satz: Ein Buch, das voller Emotionen, tiefen Gefühlen und einer wichtigen Botschaft! Schaut euch das Buch unbedingt genauer an!
Klappentext (Quelle: Amazon): Tu nicht so, als ob du mich siehst, Joan. Niemand sieht mich, am wenigsten ich mich selbst.“
Sein Blick ist tief und haftet auf mir. „Weißt du, Elisa, genau das ist der Fehler.“
Sich nie wieder verlieren. Genau das will Elisa Lohmann. Aber sie will nicht nur das, sie möchte auch neu anfangen. Das Leben hat es nicht immer gut mit ihr gemeint. Doch diesmal hat sie eine Regel: Niemand soll jemals mehr ihr Herz brechen. Und sie hat einen Plan: Jeder schlechte Moment, den sie erlebt hat, soll in einen guten umgewandelt werden.Einfacher gesagt als getan. Denn schon bei ihrem Umzug trifft sie auf Joan, der mit seinen grünblauen Augen, seiner lockeren Art und seinem Lächeln alles auf den Kopf stellt. In seiner Gegenwart spürt Elisa sofort dieses Kribbeln in der Brust. Aber sie weiß, Gefühle wie diese können Herzen nicht nur brechen, sondern sie komplett zerstören. Doch Joan lässt sich nicht abschrecken und blickt immer weiter hinter ihre Fassade. Auch Elisa spürt irgendwann, dass hinter seiner lockeren Art mehr steckt, als sie vermutet hat. Mit jedem Moment, den die beiden teilen, wachsen Elisas Gefühle, und als sie herausfindet, dass auch Joan ein bewegendes Geheimnis verbirgt, wird ihr eines klar: Nichts im Leben ist so, wie es auf den ersten Blick scheint, und jeder Moment zählt, ist er auch noch so dunkel.

Meine Meinung: Es war mein erstes Buch von der Autorin und deswegen bin ich auch ganz ohne Erwartungen herangegangen – und wurde nicht enttäuscht! Der Schreibstil hat mir super gut gefallen, ich mag ihre lockere Art zu erzählen und die Weise, wie Michelle es schafft, tiefe Gefühle und ernste Themen rüber zu bringen. Besonders die Charaktere haben mir im Zuge der Geschichte, auf die ich hier gar nicht so sehr eingehen möchte, weil ich denke, dass sich jeder selbst einen Eindruck davon machen sollte, sehr gut gefallen. Die Gestaltung der Persönlichkeiten ist ihr sehr gut gelungen, auch wenn es mir an manchen Stellen nicht ganz einfach gefallen ist, gewisse Handlungen (ich möchte euch jetzt nicht Spoilern) nachzuvollziehen. An manchen Punkten hat mich Elisa leider etwas sprachlos gemacht und war mir einfach „etwas zu viel“. Joan hat mir in dieser Hinsicht definitiv viel besser gefallen. Ich konnte sein Verhalten nachvollziehen und hätte mich vermutlich ähnlich verhalten, wäre ich in diesen Situationen gewesen. Elisa allerdings war mit ihren starken Selbstzweifeln für mich persönlich. manchmal nicht ganz greifbar. Das war allerdings auch schon das einzige, das mich beim Lesen etwas gestört hat. Für mich hat die Geschichte genau die richtige Mischung aus Prickeln, Spannung, Gefühlen und wichtigen Botschaften an den Leser. Aber überzeugt euch selbst!

Fazit: Eine berührende Geschichte über Liebe, Verlust, Ängste und all die wunderbaren Dinge, die ein gutes Buch braucht. Schaut euch die Geschichte von Joan und Elisa unbedingt an!

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