Matsumoto

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Okt 9, 2019

Zeitraum: 26.09.2019 – 28.09.2019
Vorweg genommen: Schaut euch diese Stadt an, wenn ihr in Japan seid. Für mich ist es eine der schönsten Stopps auf unserer ganzen Tour durch Japan! 🙂

Konichiwa!

Von Land zurück in eine kleine süße Stadt im Herzen von Japan. Die Rede ist von Matsumoto, ein Ort, der mein Zeit sofort erobert hat. Warum? – das könnt ihr hier nachlesen 🙂

Mit dem Bus und Zug ging es vom Campground am Lake Motosuko nach Matsumoto, wo wir das erste Mal in einem klassisch japanischen Hotel übernachtet haben, das heißt: Futon und Bambusmatten! Auf jeden Fall etwas, das wir euch empfehlen können. Es ist ein super Erlebnis und etwas, das für mich einfach zu Japan gehört. Außerdem sind diese Betten unglaublich bequem, auch wenn man es vielleicht nicht glauben mag 🙂
Jedenfalls haben wir uns im Guesthouse häuslich eingerichtet und sind dann am nächsten Tag ausgeschlafen und erholt in die Erkundung der Stadt gestartet.
Matsumoto ist eine kleine Stadt mit vielen Gässchen, kleinen Straßen und Lädchen und Kanälen, die hier und da die Stadt durchziehen. Wunderschöne, gebogene Brücken führen immer wieder über die kleinen Flüsschen und verbinden verschiedene Stadtteile, was ich für sich genommen schon super schön fand!

Besonders gut haben mir die kleinen Straßen direkt am Fluss gefallen, wo man nicht nur typischen Schnickschnack kaufen, sondern auch super gut essen kann. Immer wieder stößt man in den Straßen auf Shrines, kleine Plätze und Cafés, wo man sich niederlassen kann. Ihr merkt, ich bin begeistert! Besonders schön fand ich, dass hier nur wenige Touristen unterwegs waren, man viel Kontakt mit Einheimischen hatte und sich einfach treiben lassen konnte.

Eines der Highlights, für die die Stadt berühmt ist, ist natürlich das Castle im Herzen der Stadt. Wir haben uns die Burg natürlich auch angesehen – wenn auch nur von außen. Aber der Anblick war trotzdem sehr beeindruckend. Man kann um die ganze Anlage herumlaufen, durch den Park schlendern und jede Menge Kois beobachten, die sofort zutraulich zu einem schwimmen. Außerdem sind alleine die Tore, die zu der Befestigungsanlage gehören, schon sehr beeindruckend und einen Besuch wert!

Da wir nicht ganz so lange in der Stadt waren, haben wir nicht viel mehr unternommen. Allerdings gibt es von Matsumoto aus noch viel zu entdecken. Beispielsweise heiße Quellen, Naturparks, Affen, und und und. Also: Diese Stadt ist ein Besuch wert 🙂

Safe Travels!
Lexie & Maxie

Japan: Fujiyoshida & Lake Motosuko

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Okt 9, 2019

Zeitraum: 22.09.2019 – 26.09.2019
Wenn ihr euch lieber von Bildern beeindrucken lassen wollt, als einen ellenlangen – aber super informativen und interessanten Bericht zu lesen – findet ihr unten auf der Seite eine kleine Galerie mit den Eindrücken, die wir in dieser Zeit und an diesen Orten gesammelt haben 🙂

Konichiwa!

Von der großen Stadt aufs Land! Genau so haben wir uns gefühlt, als wir von Tokio mit dem Highway-Bus (eine super Alternativen zu den teuren Zügen) nach Fujiyoshida gereist sind.
Wer sich nun fragt, wo das liegt, nun, die Antwort steckt schon im Namen des kleinen Ortes. Die Kleinstadt liegt nahe des berühmten Vulkans Mount Fuji und definitiv einen Besuch wert. Nicht nur, weil man von hieraus einen wunderschönen Blick auf das Wahrzeichen Japans hat, sondern auch, weil man hier einiges entdecken kann.

Und genau das haben wir getan – auch wenn uns das Wetter einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Genossen haben wir es trotzdem.
Ein besonders schöner Hotspot in Fujiyoshida ist die Chureito Pagode – wer schon einmal Japan und den Fuji gegoogelt hat, kennt diese Pagode sicherlich schon von Bildern. Und das Schöne: Das japanische Türmchen, das Teil eines Shrines ist, ist in Wirklichkeit sogar noch schöner, besonders, wenn man dann tatsächlich auch einen Blick auf den wunderschönen Berg erhascht. Da muss man schon etwas Glück haben, das gebe ich zu. Aber wer den kleinen Weg durch den Wald, viele der roten Bögen und die Treppenstufen in Kauf nimmt (es ist wirklich kein weiter Weg und für jeden machbar) bekommt es bestimmt hin!
Ein Tipp hier: Kommt kurz zum Sonnenuntergang dorthin. So habt ihr die Chance, einen Blick auf den brennenden Himmel dort mit Fuji und Pagode zu bekommen!

Nach zwei Nächsten in Fujiyoshida ging es mit Zug und Bus an den Lake Motosuko zum Campen – nicht für jeden etwas, aber für uns eines der Highlights in Japan. Denn der See ist super schön, klar und es gibt (fast) nichts Schöneres, als morgens aus dem Zelt zu krabbeln und als erstes den ruhigen See mit Fuji im Hintergrund zu sehen. Wer einen Geschmack haben möchte, wie es dort aussieht: Schaut euch die Rückseite des 1000-Yen-Scheines ein, genau so sieht es an dem See aus 🙂
Auf dem Kouan Camground gibt es neben sanitären Anlagen, Waschstationen für Geschirr und jeder Menge Platz auch einen kleinen Laden, einen Verleih für allerhand Wassersportzubehör und eine Lodge für alle, die nicht gerade ihr Zelt dabei haben 🙂 Zu Empfehlen ist es aber dennoch, denn dort ist es erlaubt Lagerfeuer zu machen und abends dort zu sitzen, sich Marshmallows zu grillen und auf den See zu schauen ist super schön (und eventuell noch ein Nachtbad im Mondschein zu nehmen – aber psst!)

In dem Laden bekommt man neben Mahlzeiten auch alles, was man so zum Campen braucht: Holz, Marshmallows, Campinggeschirr, und und und!
Außerdem: Japaner sind immer super höflich, aber campende Japaner sind nochmal eine ganz andere Hausnummer in Sachen Hilfsbereitschaft und Gemeinschaftssinn. Wir haben dort ein Pärchen getroffen, die uns einfach ihr Kajak ausgeliehen haben und uns dann noch ein schwedisches Feuer mit Kettensäge gezaubert haben – eine wundervolle Erfahrung! Und auch ohne Benzin (für unseren Kocher ist es quasi unmöglich Benzin an einer herkömmlichen Tankstelle hier zu bekommen, weil uns niemand glaubt, dass die Flasche dafür zugelassen ist) hatten wir immer warmes Essen, weil uns jemand seinen Kocher ausgeliehen hat.
Ich kann euch das Campen dort auf jeden Fall ans Herz legen, wir haben die Tage dort sehr genossen.

Was man beachten muss, wenn es weiter aufs Land geht und insbesondere in Regionen, wo weniger Touristen sind (am Lake war kein einziger Tourist :)), ist, dass dort wenig Englisch gesprochen hat. Ein paar Satzbrocken kann jeder, aber eine vollständige Konversation ist eher schwierig. Aber keine Angst: Man findet immer einen Weg sich zu verständigen, das versprechen wir euch 🙂
Wichtige Worte, die ihr aus dem Japanischen auf jeden Fall mitnehmen solltet:
– Konichiwa (Hallo/Guten Tag)
– Sayōnara (Auf Wiedersehen)
– Arigatō (Danke)

So, Mount Fuji haben wir in all seiner Pracht gesehen, jetzt geht es in die nächste Stadt: Matsumoto 🙂

Sayōnara!
Lexie & Maxi

Japan: Tokio

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Sep 21, 2019

Zeitraum 17.09.2019 – 22.09.2019
Auch zu diesem Beitrag gibt es unten auf der Seite eine kleine Galerie mit Einblicken in unsere Zeit in Japans Hauptstadt.

Konichiwa!

Unsere ersten Tage in Japan sind bereits vorbei und die Zeit in Tokio, der großen, beeindruckenden Hauptstadt Japans, neigt sich dem Ende zu. Höchste Zeit also, euch einen Rückblick und eine Zusammenfassung der Erlebnisse unserer Tage hier zu geben – und das sind und waren eine ganze Menge! 🙂 Es gibt hier einfach unglaublich viel zu entdecken, an jeder Ecke wartet etwas neues und man kann sich einfach nicht sattsehen an dieser einnehmenden Stadt. Wir können es kaum erwarten uns auch den Rest dieses Landes anzuschauen und weiter in den Süden zu ziehen…
Aber von Anfang an 🙂

Der Vergleich zu Peking, nachdem uns tatsächlich schon einige gefragt haben, könnte nicht krasser sein. In dem vorigen Beitrag zu China habe ich geschrieben, dass es dort zum alltäglichen Leben gehört, ja fast Sitte ist, dass man drängelt, Lücken nutzt, laut ist und die Ummenschen an seinen eignen Empfingen teilhaben lässt (zum Beispiel schmatzt man, wenn einem das Essen sehr gut schmeckt).
Von Preisniveau ist es ähnlich wie in Deutschland – also nicht super günstig, aber auch nicht so teuer wie beispielsweise Singapur und wer sucht, der findet auch sehr preiswerte Restaurants und Läden.

Hier in Tokio fällt uns als aller erstes auf, dass die Menschen unglaublich höflich, geordnet und super freundlich sind. Sie helfen einem sofort, scheinen die ganze Zeit zu lächeln und das Helfen zu einer persönlichen Lebensaufgabe zu machen, sobald man höflich um Hilfe bittet.
Es ist Gang und Gebe, dass das eigene Tun unterbrochen wird und man uns ahnungslose Touristen sofort bildlich gesprochen an die Hand nimmt und zum nächsten Ziel bringt 🙂 In der U-Bahn ist es immer sehr ruhig, damit niemand gestört wird und beispielsweise auf dem Weg in die Arbeit noch schlafen kann. Wir sind von dieser Höflichkeit und Disziplin geradezu geflasht und vor allen Dingen, ist hier nichts und niemand, der sie dazu nötigt oder zwingt. Uns fallen kaum Kameras auf (im Vergleich zu Peking), kaum Polizisten oder Ähnliches. Die Menschen geben einfach aufeinander Acht uns respektieren sich.

Eine Anekdote dazu: Maxi und ich haben Briefmarken gesucht und ein Paketumlagerungsladen gefunden, in dem gerade zwei Beamte geschäftig Pakete sortiert haben. Als ich vorsichtig frage, ob sie wissen, wo wir Briefmarken finden können, unterbrechen sie sofort beide die Arbeit, kommen zu uns, verbeugen sich (das gehört hier zum guten Ton bei Begrüßung, Verabschiedung und Danke und Bitte) und bringen uns die Straße runter, um uns den Weg zum Post Office zu zeigen. Und dann bedanken sie sich bei uns, weil sie uns helfen durften. Wer denkt, das liegt nur daran, dass wir weiße Touristen in Fern Ost sind, der liegt vollkommen falsch. Dieses Verhalten schenken sie jedem, der Hilfe braucht oder nach etwas fragt. Es gehört zum Alltag und ich finde diesen Respekt einfach schlichtweg super beeindruckend.

Aber nicht nur der Umgang der Menschen hier miteinander ist einfach einnehmend und gibt einem das Gefühl, wirklich willkommen zu sein, sondern auch die Stadt und das Leben hier an sich ist super interessant und beeindruckend.
Tokio ist eine riesige Stadt, doch in den einzelnen Vierteln bekommt man das Gefühl in einer kleineren Stadt zu sein, wo man an jeder Ecke etwas Leckeres zu essen bekommt und in ein Gespräch verwickelt werden kann.
Die öffentlichen Transportmittel verbinden alles miteinander und sind ein super Weg, sich die Stadt anzuschauen – auch ohne Angst, sich zu verlaufen. Auch wenn man in der Subway mal ein bisschen von A nach B laufen muss (wie gesagt, alles ist hier ziemlich groß und weitläufig) findet man den Weg dank unzähliger Schilder und sehr hilfsbereiter Menschen sofort auf Anhieb. Und wenn nicht nimmt einen jemand an die Hand 🙂
Wie üblich laufen wir sehr viel in Tokio, aber dieses Mal nutzen wir auch häufig die U-Bahn, einfach, weil es unglaublich groß ist und die Strecken einfach zu weit sind, um sie bloß zu Fuß zurückzulegen. Ein Tagesticket kostet hier 900 ¥ (umgerechnet ca. 7,50€).

Nachdem wir den ersten Tag genutzt haben, um anzukommen, zu waschen, zu planen und einzukaufen – wir nennen diese Tage „Bürotage“ – haben wir uns am zweiten Tag gleich ins Getümmel gewagt und die Shibuya Crossing angeschaut. Viele von euch kennen die gewaltige Kreuzung vielleicht aus Film und Fernsehen und sie ist wirklich so groß und wuselig, wie es den Anschein hat! Aber definitiv einen Besuch wert und zwar im Hellen wie bei Nacht – da ist es fast noch eindrucksvoller!
Ein Tipp hier: Von dem Starbucks aus (1. Stock) hat man einen super Blick von oben auf die Kreuzung! Auch die Straßen, die von Hochhäusern gesäumt werden, rund um die Kreuzung, die voller Läden, bunter Reklame und sehr japantypisch sind, sind super sehenswert!

Danach nehmen wir die Subway zu dem „Tokio Metropolitan Government Building“, wo es ein Observation Deck gibt, welches nicht nur kostenlos ist, sondern von dem aus man auch einen grandiosen Ausblick über Tokio hat! (Anders als beispielsweise der Tokio Tower, für den man ein kleines Vermögen zahlt!)
Ein Tipp hier: Kommt kurz vor Sonnenuntergang, es ist super die Stadt im Hellen zu sehen und dann mitzuverfolgen, wie nach und nach die Lichter in dieser gewaltigen Metropole angehen!

In den nächsten Tagen zog es uns eher in die traditionelleren Bereiche der Stadt. Wir haben uns Schreins angeschaut, wunderschöne japanische Hochzeitszeremonien gesehen und sind durch die berühmten roten Torbögen gewandert.
Besonders sehenswert ist hier zum einen der Meiji-Shrine im Westen der Stadt nahe der Yoyogi-Station. Hier läuft man durch einen wunderschönen Park zu dem Schrein und hat die Möglichkeit gerade ma Wochenende sehr oft Hochzeitig mitverfolgen zu können. Keine Sorge, das ist hier Gang und Gebe.
Weiter im Nordosten liegt der zweite Schrein, den wir uns angesehen haben – der Nezu-Shrine, der gerade wegen der roten Torbögen sehr bekannt ist. Er liegt nahe der Nezu-Station und ist sehr gut zu Fuß zu erreichen und genau wie auch der Meiji-Shrine völlig kostenlos.
Wir haben beide Schreine genossen und die kleinen Oasen in der großen Stadt genutzt, um uns den traditionelleren Teil der Japanischen Kultur anzuschauen.

Natürlich waren wir auch einmal Suhsi (Fisch mit Reis) und Sashimi (Fisch ohne Reis) essen – in einem Winzig kleinen Restaurant mit nur sieben Plätzen, das uns ein Freund gezeigt hat. Dort gibt es eine super süße ältere Dame, die bedient und einen Sushi-Meister, der den Fisch vor deinen Augen zubereitet. Wer denkt, es wäre ein Klischee, das Sushi hier Welten besser ist, als Zuhause, der liegt falsch. Es ist wirklich genial und definitiv das beste Sushi, das ich jemals gegessen habe. Also, falls ihr Sushi und Sashimi mögt und nach Japan kommt, esst es hier und ihr werdet merken, es ist etwas ganz anderes, als die All-You-Can-Eat-Bänder in Deutschland.

Heute haben wir einen weitere Büro-Tag eingelegt – es gibt viel zu planen für die nächsten Tage und Wochen in Japan und dann Hongkong, aber bevor es morgen mit dem Zug Richtung Mount Fuji geht, werden wir uns heute noch Electric City ansehen! Darauf sind wir schon sehr gespannt und sobald wir da waren, gibt es hier natürlich auch Infos dazu.

So, das war es erstmal für den Moment 🙂 Wenn ihr Fragen zu Tokio habt, mehr wissen wollt, dann schreibt uns doch einfach über das Kontaktformular in der Seitenleiste oder unter Kontakt.
Wir freuen uns darauf!

Bis dahin Safe Travels!
Lexie & Max

Check-Liste

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Sep 18, 2019

Es soll auf große Reise gehen, aber du hast keine Ahnung, wo du mit dem Planen anfangen sollst? Das kann ich gut nachvollziehen! Uns ging es nicht anders, als wir uns an das Monsterprojekt „Weltreise“ gesetzt haben. Es gibt so viel zu beachten, so viele Dinge, die geklärt werden müssen und man kann nicht einfach drauf los laufen – dabei würde man das doch am liebsten machen – Oder?
Damit das Planen zumindest ein Stückchen leichter wird, gebe ich dir hier einmal Zusammenfassung dessen, was wir geregelt haben, bevor es losging. Das meiste ist vermutlich auf so gut wie jede Reise anwendbar und sollte auch dir helfen, dich in dem Chaos aus Visum, Impfungen, Transfer, Flügen und allem anderen zurecht zu finden.
Und falls du Fragen hast, zögere nicht uns zu schreiben. Wir wissen zwar nicht alles, haben aber mittlerweile sehr gute Erfahrung darin, Informationen zu suchen und auch zu finden 🙂
Also, los gehts, ran an die Planung, dann kann auch die Reise schneller kommen 🙂

Mehr folgt… 🙂

Ausrüstung

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Sep 18, 2019

Was nehme ich mit? Wie viel Kilogram sollte mein Rucksack wiegen? Brauchte ich das wirklich?

Hier gibt es eine Übersicht mit dem Wichtigsten für eure Reise mit hilfreichen Tipps und eigenen Erfahrungen, die euch vielleicht weiterhelfen. Kleidung habe ich jetzt einmal nicht mit reingenommen, da sollte jeder für sich entscheiden, was er braucht und was nicht. Nur hier schon einmal vorweg ein Tipp von mir: Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob ihr eine dies oder jenes Kleidungsstück braucht, lasst es da. Der Rucksack wird von ganz alleine voll und schwer 🙂

RucksackDer Rucksack ist das Herzstück einer Backpacktour und auch bei Städtereisen oder Roadtrips super praktisch. Aber auch hier gilt es einiges zu beachten.
Jedenfalls gilt immer, sobald es um einen „großen“ Rucksack geht, mit dem ihr lange laufen möchtet (müsst), solltet ihr euch in einem Outdoorgeschäft beraten und den Rucksack anpassen lassen.
Als Faustregel gilt der Rucksack sollte nicht mehr Liter haben, als ihr wiegt – als grobe Richtung.

Für mich absolute Must-Haves bei einem Trekking-Rucksack:
– Halterung für eine Trinkblase
– großes Bodenfach
– Rain Cover (später Genaueres dazu)
– gute Polsterung

Meine Wahl: Kajka 55l von Fjällräven – und ohne Werbung machen zu wollen – er ist genial!

TagesrucksackBeinahe genauso wichtig wie der große Rucksack ist der kleine Bruder, ein Tagesrucksack. Wenn ihr in Städten unterwegs seid oder an von einem Ort aus mehrer kleinere Touren machen wollt, ist ein kleiner Rucksack gold wert. Dieser sollte bequem zu tragen sein, braucht allerdings nicht ganz so viel Tragekomfort, wie der Trekkingrucksack.
Wichtig hierbei: Denkt dran, dass es Situationen geben wird, wo ihr gleichzeitig den großen und den kleinen Rucksack von A nach B oder auch über einen längeren Zeitraum tragen müsst. Also: mein Tipp, schaut, dass der Tagesrucksack in eurem Trekkingrucksack verstaut werden kann 🙂 Das spart Nerven, glaubt mir.

Meine Wahl: Ein klassischer Kånken von Fjällräven – der lässt sich super leicht zusammenrollen und in der Seite des großen Rucksacks verstauen.

Travel Cover + Rain CoverWenn ihr mit eurem Rucksack fliegt, dann braucht ihr ein Travel Cover. Dieses schützt euren Rucksack nicht nur beim Transport, es verhindert auch, dass sich Schnüre und Gurte in den Bändern verheddern und vom Personal einfach abgeschnitten werden (das machen die wirklich!)
Dabei könnt ihr eigentlich alles nehmen, was der Markt zu bieten hat. Ich rate euch allerdings von allem ab, was ihr mit Kabelbinder und co. verschließen müsst. Denn Dann habt ihr am Flughafen jedes Mal des Problem erstmal eine Schere organisieren zu müssen – gar nicht so einfach!

Meine Wahl: Deuter Travel Cover 90l

BergschuheJe nach dem wohin die Tour geht braucht ihr gute Bergschuhe. Und wenn ihr irgendwo sparen wollt oder müsst bitte nicht bei den Schuhen. Wenn ihr Bergtouren macht oder auch so einfach viel zu Fuß unterwegs seid, braucht ihr gutes Schuhwerk, damit euch die Füße – auch mit dem zusätzlichen Gewicht des Rucksacks – nicht sofort wehtun und ihr nach ein paar Tagen keinen Schritt mehr tun könnt.
Also, lange Rede kurzer Sinn: Auch hier heißt es, ab zum Fachgeschäft und ordentlich beraten lassen. Für anspruchsvollere Touren ist beispielsweise eine Stahlkappe sinnvoll und knöchelhohe Schuhe, die ein Umknicken verhindern.

Meine Wahl: Feste Bergschuhe, die über den Knöchel gehen und mit Stahl verstärkt sind von Meindl. Tipp für schmale Füße: Meindl macht super Bergschuhe für schmale und kleine Füße!

SneakersÜber diesen Punkt lässt sich streiten.Gerade, wenn es um das Gewicht des Rucksacks geht und es auf jedes Gramm ankommt. Trotzdem, für mich sind bequeme Turnschuhe (Senkers) für lange Städtetouren unabdingbar.
Hier gilt: Jedes Paar, das sitzt und passt und nicht drückt – und am besten noch super leicht ist 🙂

FlipflopsIn meinen Augen ein Muss! Ich war schon in vielen Hotels und auch Hotels, wo ich keinen Fuß in die Dusche setzen wollte, ohne Flipflops – und ich bin sonst in dieser Hinsicht nicht zimperlich.
Auch für den Strand natürlich oder das Bummeln in der Hitze. Flipflops gehen eigentlich immer.

Sandalen (Birkenstock)Für unsere große Reise habe ich mich entschieden zusätzlich noch meine Birkenstocks mitzunehmen. Warum? Weil ich sie auf unseren letzten Reisen nicht missen möchte und es nichts besseres gibt, als bequeme offene Schuhe in der Hitze. Außerdem kann man schnell rein und raus schlüpfen (ist zum Beispiel in Tempelanlagen in Asien wichtig, wo man nur ohne Schuhe rein darf)

Schlafsack (+Hüttenschlafsack)Der Schlafsack ist absolut essentiell, die Wahl des richtigen wichtiger, als man denkt. Es gibt wirklich nichts schlimmeres – und ich spreche hier aus Erfahrung – als nach einem super langen, anstrengenden Bergtag nicht schlafen zu können, weil man in seinem Zelt in einem viel zu dünnen Schlafsack friert.
Also: Bei dem Schlafsack gilt, gerade für uns Mädels, lieber den etwas Wärmeren nehmen. Besonders warm sind natürlich Daunen. Wer keine tierischen Daunen möchte, kann auf künstliche zurückgreifen.
Tipp: Ein Schlafsack lässt sich in der Regel nicht so gut waschen. Deswegen nehmen wir einen zusätzlichen Hüttenschlafsack mit. Dieser ist aus Baumwolle, kann schnell mal in die Maschine geworfen werden und bringt ein paar zusätzliche Grad. Auch in Hotels, in denen es manchmal fragwürdige Bettwäsche gibt, ist ein Hüttenschlafsack Gold wert.

Meine Wahl: Ein Daunenschlafsack bis 0 Grad und ein Hüttenschlafsack aus Baumwolle.

Kissen (+Hülle)Ein kleines, kompaktes und leichtes Kissen sollte man dabei haben. Damit es mit dem Waschen besser klappt eine kleine Hülle für das Kissen – die ist leichter zu waschen, als das dicke Kissen.
Da wir etwas länger unterwegs sind, haben wir uns für etwas größere Kissen entschieden, die mit Syntetikmaterial gefüllt sind. Hier gibt es allerdings auch super viele unterschiedliche Varianten. Leichter und kleiner sind Luftkissen zum Aufblasen – allerdings habe ich damit bisher keine Erfahrungen gemacht.

(Iso-) SchlafmatteWer mit dem Zelt unterwegs ist – oder beispielsweise in einem großen Auto schläft – braucht eine Iso- oder Schlafmatte.
Auch hier gibt es massive Unterschiede hinsichtlich Gewicht, Material und Komfort. Mein Tipp hier: Beraten lassen und Probeliegen. In den meisten Outdoorgeschäften geht das problemlos.
Es gilt: Die Matte sollte zu der Tour passen, die ihr vorhabt. Geht ihr lange Touren mit dem Rucksack, dann sollte die Matte leicht und schnell aufzubauen und verstauen sein. Bei Campingtouren mit Auto oder Bus darf es auch etwas dickeres sein.

Meine Wahl: Wir haben uns für ein dickeres (und auch schwereres) Modell von Frilufts entschieden, dass sich größtenteils selbstaufbläst und mit 7 cm schon zu den höheren Matten gehört. Bisher haben wir damit nur gute Erfahrungen gemacht.

DrybagsEgal, ob ihr eine Tour mit Kanu und Co. vorhabt oder in der Wüste unterwegs seid: Ein Drybag ist in meinen Augen ein absolutes Must-Have. Warum?
Weil damit eure (elektronischen) Wertsachen optimal geschützt sind. Ein Beispiel: Ihr seid Reiseblogger, habt euren Laptop im Rucksack dabei und eine Wasserflasche läuft euch darin aus … Computer hin, Laune im Keller, miese Stimmung. Ein Drybag ist leicht, super strapazierfähig und verhindert solche Unfälle mit Leichtigkeit.
Hier gibt es super viele Marken, Designs, Größen und Macharten.

Mein Tipp: Ein Bag mit Ventil ist Gold wert!

Erste Hilfe + MedikamenteMan möchte es nicht hoffen, aber es passiert schneller, als man denkt. Ein kleiner Unfall, ein Schnitt mit dem Taschenmesser oder ein fieser Stich. Was nun? Selbst ist der Backpacker! Ran an das erste Hilfe Päckchen und selbst Hand anlegen.
Und das gilt für eigentlich alle Touren: Erste Hilfe sollte immer dabei sein. Dazu zählen nicht nur Pflaster und Verbände, sondern auch Desinfektionsmittel, Salben, Schmerztabletten und Einmalhandschuhe.
Auch wichtig sind Medikamente, die beispielsweise für bestimmte Länder hilfreich sind, wie Malaria-Prophylaxe in tropischen Gebieten. Lasst euch hierfür am besten von einem Arzt beraten oder noch besser: Im örtlichen Tropeninstitut – dort bekommt ihr nicht nur eine Aufklärung zu erfolderlichen Impfungen (siehe „Bevor es losgeht“), sondern auch Medikamente und alles, was ihr aus medizinischer Sicht braucht.

MückensprayAbhängig vom Reiseziel ist Mückenspray definitiv etwas, das dabei sein sollte. Beispielsweise gibt es in Neuseeland fiese Sandflies oder in Schottland ganze Mückenplagen zur richtigen Zeit.
Das Spray erspart euch viel Ärger, Jucken und rote Flecken 🙂

Gängige Mittel gibt es entweder vor Ort im Outdoorladen oder im Drogeriemarkt zuhause.

Sonnencreme (am besten zinkfrei „coral safe“)Was in Deutschlang gilt, gilt überall: Die Haut vor der Sonne schützen. Egal, ob am Strand, in den Bergen oder im Dschungel. Ein Sonnenbrand ist nicht nur super schmerzhaft, unattraktiv und lästig sondern auch super gefährlich für euren Körper. Also: Sonnencreme rein in den Rucksack und ruhig einen hohen Lichtschutzfaktor nehmen, gerade für Gesicht, Dekolleté und bei Kindern!
Wir haben eine Sonnencreme, die ohne Zink auskommt. Das heißt, Natur, Meer und Tiere werden geschützt, denn Zink sorgt gerade im Meer für giftige Lachen.

Kleine Tasche/HüfttascheWenn ihr euch in den Großstadtdschungel stürzt oder beispielsweise abends noch rasch irgendwo etwas trinken oder essen gehen wollt, wollt ihr sicherlich nicht immer mit Rucksack aufkreuzen, oder?
Eine kleine Tasche, die irgendwo reinpasst, ist hier ein super Tipp und sehr angenehm, wenn man mal befreit durch die Gegend spazieren möchte.

Meine Wahl:
Ich habe hier eine kleine Tasche von Fjällräven genommen, weil diese super leicht, wasserdicht und sehr kleine Packmaße hat.

SteckdosenadapterAn dieses Detail gedacht? Nein? Dann unbedingt einpacken 🙂
Sonst wird es ein langer Trip ohne Fotos, Videos uns Internet. So gut wie jedes Land hat seine Eigenheiten in Sachen Steckdose und in den meisten Fällen passt unser Stecker dort nicht. Also: Am Besten einen Adapter nehmen, der in mehreren Ländern passt (Dann braucht man nicht für jede Reise einen neuen)
Wir haben einen Adaptar, der weltweit passt – sehr praktisch!

Kocher + GeschirrWer in die Natur will, ist meistens auf sich alleine gestellt – auch in Sachen Essen. Damit es nicht nur kalte Sachen gibt, sollte ein Kocher auch auf der Packliste sein und einen Platz im Rucksack finden.
Aber nicht nur für Essen, sondern auch, um Wasser abzukochen – etwas, das viele nicht vor Augen haben, wenn sie Kocher und Co. denken.
Auch hier gibt es super viele verschiedene Varianten und Systeme und je nach Land machen manche mehr Sinn, als andere.
Es gilt: Beraten lassen 🙂 Die Leute im Outdoorfachgeschäft können euch da genau den richten Kocher empfehlen.

Meine Wahl: Wir haben einen Kocher von Primus, der mit jedem flüssigem Brennstoff läuft. Das heißt: Benzin von der Tankstelle, Alkohol, spezieller Kocherbrennstoff – alles funktioniert, was einen super unabhängig macht. Noch dazu ist unser Kocher sehr sparsam, sodass man mehrere Wochen davon zehren kann.
Wichtig hier: Zuhause ausprobieren, bevor es auf Reise geht. Viele Systeme erfordern etwas Übung.

Beim Geschirr sind dir keine Grenzen gesetzt, wichtig nur: es sollte leicht und widerstandsfähig sein. Ein absolutes Muss in unseren Augen: Eine Edelstahltasse. Vertraut uns, die ist Gold wert!

StirnlampeAuf dem Zeltplatz in der Wildnis ist es dunkel. Keine Überraschung, oder? Und auch im Hostel kann es manchmal vorkommen, dass es nur das „große Licht“ gibt und man möchte ja nicht mitten in der Nacht alle wecken, oder?
Was tun? Ganz klar: Eine Stirnlampe nehmen und auch im Dunkeln seinen Weg finden.
Aus unserer Sicht wichtig und praktisch sind hierbei: Rotlicht (das weckt niemanden, wenn man nichts über den Zeltplatz streift) und die USB-Ladefunktion (spart Batterien und zusätzliches Zeug, das man mit herumschleppen muss :))

Meine Wahl: Eine leichte NiteCore, die man über USB laden kann, die vier Lichtstufen und Rotlicht hat.

Zelt (+extra Heringe & Abspannschnüre)Beinahe genauso wichtig wie der richtige Rucksack ist die Wahl des richtigen Zelts.
Welche Material, welche Größe, welches Gewicht? Für welche Landschaft brauche ich ein Zelt? Was habe ich damit vor?
Ich wiederhole mich, aber, auch hier heißt es: beraten lassen, testen und eine zweite und dritte Meinung einholen, vergleichen und suchen. Denn für die erste Backpacktour muss es nicht unbedingt das ultralight megaspezial Zelt für knapp tausend Euro sein 🙂
Richtig gute, super leichte Zelt sind teuer, ja das stimmt und es gibt bei Qualität, Verarbeitung und Performance gewaltige Unterschiede, dennoch: auch günstigere Varianten schneiden sehr gut ab. Das wird euch auch eine gute Beratung sagen.
Wichtig ist, dass das Zelt strapazierfähig ist und das Aufbauen keine Stunden dauert, sondern schnell und mit ein paar einfachen Handgriffen klappt (auch hier vorher üben :))
Erster Anhaltspunkt bei der Zeltwahl: Wofür brauche ich das Zelt? Möchte ich damit in den hohen Norden? – Dann sollte es nicht zu luftdurchlässig sein (also nicht so viel Maschgewebe), dickere Planen und einen festen Boden haben.
Geht es in ein trockenes, heißes Land? – Dann ruhig viel Maschgewebe: Denn ohne Plane lässt es sich wiunderbar in trockenen Nächten unter dem Sternenhimmel schlafen 🙂 Außerdem lüftet es so gut durch.

Ihr seht, es gibt viel zu beachten, viele Variabel und viele Auswahlmöglichkeiten. Lasst euch bei der Wahl ruhig etwas Zeit 🙂

Meine Wahl: Wir haben ein Marmot Tungsten 2P und sind von „Charlie“ – so haben wir unser Zelt getauft – absolut begeistert! Es ist mit seinen 2,2 kg recht leicht, super einfach aufzubauen und hat schon schlimme Stürme und Regenmassen ausgehalten.

Funktionshandtücher Sie sind leicht, praktisch, trocknen schnell und müffeln nicht so rasch, wie die guten alten Dinger aus Frottee. Wovon ist die Rede? Klar, Funktionshandtücher. Für so gut wie jede Reise ein Must-Have, das vieles einfacher macht und einen leichter durch den Alltag bringt.
Wir haben die Handtücher in drei verschiedenen Größen mit: Ein kleines (wirklich winzig klein) für Geschirr und Co., ein mittleres für die Hände und Gesicht und sein ziemlich großes, das gleichzeitig auch Picknickdecke und Strandhandtuch ist.
Auch hier: Sucht euch aus, was euch taugt und schaut ein bisschen aufs Gewicht, denn hier gibt es gewaltige Unterschiede.

Mütze + Schal + dicke SockenEs geht an einen warmen Ort und ich schreibe hier Mütze und Schal hin? Kein Witz, sie sind in meinen Augen etwas, das immer dabei sein sollte. Gerade, wenn es Nächte im Zelt gibt, denn ihr glaubt gar nicht, wie schnell es kalt werden kann. Und der Mensch verliert ja bekanntlich die meiste Wärme über Kopf und Füße.
Dicke Socken sind auch für lange Flüge genial (genau wie Schal und Mütze, wer kennt sie nicht die fiese, eiskalte Lüftung im Flieger?).
Als Schal habe ich dieses Mal ein Buff-Tuch dabei, das wesentlcih leichter und kleiner ist, als meine üblichen Wollmonster und überall reinpasst (auch in besagte kleine Handtasche :))

ZeltlampeEine Zeltlampe ist nicht ganz so wichtig in Zeiten der Handytaschenlampe und einer Stirnlampe – aber sie macht einiges leichter und angenehmer. Zum Beispiel auch, wenn man gemeinsam am Abends an einem Tisch in der Natur sitzt und noch Karten spielt oder ähnliches.

Meine Wahl: fiel auf ein leichtes Modell von Fenix, das auch USB-aufladbar ist und eine extrem lange Akkulaufzeit hat (CL20R).

PanzertapeKein Witz: Panzertape kann dir in fast jeder Lebenslage den Hintern retten.
Ein Loch im Zelt? Kleben.
Ein Riss im Travel Cover (hatten wir grade erst)? Kleben.
Die Wanderstiefel reißen ein? Kleben.
Und das funktioniert wirklich! Damit lässt sich so gut wie alles zumindest vorübergehend reparieren und kleine Katastrophen abwenden.
Schaut einfach mal im Baumarkt vorbei :)!

SeilOkay, ich gebe zu, ein Seil ist nicht unbedingt super weit oben auf einer Packliste – doch meine Erfahrungen haben gezeigt, dass es doch gut zu haben ist.
Warum?
Weil man sich bei Wanderungen immer mal in blöde Situationen manövrieren kann, wo ein Seil Leben retten kann.
Weil ein Seil eine super gute Wäscheleine abgibt.
Und weil damit auch unpassierbare Stellen gemeistert werden können.

Meine Wahl: Wir haben ein leichtes Seil, das zwar nicht zum Klettern geeignet ist, aber für die oebn aufgeführten Situationen problemlos funktioniert.

WäscheklammernPassend zum vorhergehenden Punkt: Wäscheklammern. Wenn ihr einen längeren Trip machen wollt, werdet ihr ums Waschen nicht herumkommen. Und da es in Mutter Natur nicht immer Waschsalons mit Leinen und Trockner gibt, und die eine oder andere Wäsche im Fluss stattfinden kann und wird, sind Seil und Wascheklammern definitiv etwas, das dabei sein sollte.
(Wir haben welche aus Holz, falls mal eine in der Natur bleibt, wird diese auch wieder zu Natur :))

Biologisch abbaubares Shampoo, SpülmittelWenn es in die Natur geht, man mehrere Tage ohne Stadt und Zivilisation unterwegs ist, möchte man trotzdem mal eine kleine Katzenwäsche abhalten oder sein Geschirrspülen. Um die Umwelt zu schonen und die Gewässer nicht mit Seife zu verschmutzen gilt die Regel: Spülmittel, Duschgel und Co. müssen biologisch abbaubar sein! Sonst zerstören sie die Umwelt, Flora und Fauna.
Entsprechende Mittelchen gibt es wie so vieles im Outdoorfachgeschäft (und keine Sorge, so teuer sind die Sachen nicht!)
Gleiches gilt übrigens auch für Zahnpasta 🙂

Tote BagWenn wir schon beim Thema Umwelt sind: Plastik vermeiden! Das Plastik in den Weltmeeren ist eines der größten Probleme unserer Zeit und es ist uns ein riesiges Anliegen, euch hierfür zu sensibilisieren. Denn es ist so einfach, Plastik einzusparen.
In vielen Ländern werden beim Einkaufen immer noch massig Plastiktüten gereicht – gerade im Asiatischen Raum – und ein mitgebrachter Tote Bag bewirkt hier kleine Wunder. Man ist nicht nur der Blickfang im Supermarkt, sondern tut nebenbei auch noch etwas gutes 🙂
Ein Kinderspiel!

WasserfilterBei langen Touren wird euch irgendwann das Wasser ausgehen, wenn ihr nicht zehn Kilo Wasser mitschleppen wollt (glaubt mir, das wollt ihr nicht).
Abkochen ist meist eine sichere Alternative zum Filter, aber in gewissen Gebieten dieser Welt reicht das alleine nicht und Wasserfilter sind unabdingbar. (Es gibt auch Tabletten udn Pulver, die dieselbe Wirkung haben).
Informiert euch hier unbedingt im Outdoorgeschäft!

Schloss f. HostelspinteIhr habt eine lange Tour mit Hostels und allem Drum und Dran geplant? Dann muss euch auch klar sein, dass eure Sachen nicht immer hinter Schloss und Riegel sein werden. Und das ist auch nicht weiter schlimm! In den wenigsten Fällen wird geklaut und es kommt nichts weg. Maxi und ich haben damit bisher noch kein Problem gehabt und wer uns kennt, der weiß, dass wir schon ganz schön in der Welt rumgekommen sind.
Trotzdem: Wertsachen gehören abgeschlossen. Das gilt insbesondere für Laptop, Kamera und wichtige Dokumente. Die meisten Hostels haben Spinte mit Schlössern, manchmal braucht ihr auch ein eigenes. Hier reicht meist ein einfaches, leichtes Schloss, um die Spinte oder Locker sicher zu verschließen.
Wenn ihr dennoch unsicher seid, ob ihr euer 5000€ Tablet im Zimmer lassen sollt, wenn ihr eine Stadt unsicher macht: Gebt es an der Rezeption ab, das ist in den meisten Hostels Gang und Gebe 🙂

MüllbeutelMüll gehört nicht in die Natur.
Wenn ihr draußen unterwegs seid, dann werdet ihr auf kurz oder lang Müll verursachen und diesen solltet ihr nach eurem Ausflug ins Grüne auch wieder mitnehmen und ordentlich entsorgen.
Deshalb: Müllbeutel (alternativ auch die Einkaufstüten, die ihr im Supermarkt bekommen habt, weil ihr euren Tote Bag vergessen habt :))
Müllbeutel sind echte Allrounder, denn auch für dreckige Wäsche, Schuhe und Duschgel eignen sie sich wunderbar! Also, rein damit 🙂

TaschenmesserDas gehört zu einem richtigen Outdorrer einfach dazu.
Mal einen Hering nachschnitzen, nachdem einer abhanden gekommen ist.
Wurst und Käse schneiden, das Obst und Gemüse vierteln.
Oder sich gegen einen Bären verteidigen – nein Scherz, bitte lasst die Bären leben!
Dennoch, ein Taschenmesser gehört in jeden gut gepackten Backpack 🙂

Meine Wahl: Ich habe ein Schweizer Taschenmesser mit einigen wenigen Funktionen (3) – und das reicht in den meisten Fällen. Natürlich sind eurem Abenteurerherz hier keine Grenzen gesetzt – nur habt das Gewicht im Auge!
Und auf keinen Fall beim Fliegen ins Handgepäck!

Regenjacke + RegenhoseMust-Have: Egal ob eine eintägige bergtour oder fünf Jahre Weltreise. Das Wetter folgt keinen festen Regeln, wenn es regnet, dann regnet es und ich kann euch sagen, es gibt nichts nervigeres, als klitschnass mit Rucksack irgendwo im nirgendwo zu stehen und zu frieren (ist mir schon passiert, deswegen hier der Hnnweis).
Nehmt eine leichte Kombi mit, die passt überall rein und erspart euch viel Ärger.
Wichtig bei Rucksackreisenden: Die Regenjacke sollte mindestens 2-lagig sein, denn der Rucksack wird viel Reibung erzeugen und eure Regenjacke sonst sofort durchscheuern.

Kopfbedeckung (Cap, Tuch, Hut)Beinahe genauso wichtig wie Sonnencreme: etwas für euren Kopf.
Nicht nur wenn die Sonne vom Himmel brennt, sondern auch im Regenwald oder tropischen Dickichten (wer weiß, was da alles über euren Köpfen krabbelt und krauchelt :))

Meine Wahl: Ich habe ihr besagtes Buff-Tuch und ein weiteres, bunten Halstuch, dass ich gerne auf dem Kopf als breites Haarband trage 🙂 Jungs weichen vermutlich auf Cap aus – oder ganz traditionell auf Reishut oder Hut à la Indiana Jones! The Choice is yours 🙂

Schlafmaske + OhrstöpselEgal, ob Hostel, Flugzeug oder Nachtbus, es kann und wird vermutlich das eine oder andere Mal laut werden und hell, obwohl ihr eigentlich nur schlafen wollt.
Abhilfe schaffen hier Schlafmaske und Ohrstöpsel – absolut Gold wert (gerade in Großschlafsälen schnarcht immer einer, vertraut mir) 🙂
Wasserflasche + WasserbubbleHier beziehe ich mich wieder auf den Punkt Plastik sparen.
Eine Wasserflasche lässt sich überall (z.B. an einem sauberen Wasserfall oder Fluss) oft umsonst auffüllen (viele Restaurants machen das mit einem Lächeln und kostenfrei), spart Plastik und ist super praktisch, weil man nicht ständig nach einem Supermarkt suchen muss.
Also: rein damit!

Die Wasserbubble ist etwas für die Wanderer unter euch: Die meisten großen Rucksäcke haben extra eine Vorrichtung dafür im Rückenteil, wo eine Wasserblase eingesetzt werden kann. In diese passen, je nach Wunsch, 1-4l. Über einen Schlauch wird das Wasser vom Rücken nach vorne geführt, sodass man beim Laufen bequem trinken kann, ohne jedes Mal das Monstrum von Rucksack absetzen muss.
Auch hier ein Kommentar von mir: Die Wasserbubble ist einfach genial beim Wandern und Trekking!

Meine Wahl: Source Widepack 3l – super auslaufsicher und leicht zu reinigen 🙂

ReisetagebuchZum Abschluss: Ihr wollt eure Erlebnisse ja auch festhalten, oder? Dafür eignet sich ein Reisetagebuch wunderbar und glaubt mir, nach ein paar Monaten oder wenn einen die Reisesehnsucht packt in den Seiten zu blättern ist wunderschön und weckt die schönsten Erinnerungen 🙂

Ich denke, damit sollte ich erst mal alles auf der Liste haben, was ihr für euer Abenteuer braucht. Wenn ihr Fragen habt, oder euch noch etwas einfällt, schreibt mir gerne 🙂
Und denkt dran, nicht zu viel einpacken, ihr werdet sehen, wenn ihr erst mal auf Reisen seid, werdet ihr merken, wie wenig man braucht, um glücklich zu sein 🙂

China: Peking & Great Wall

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Sep 18, 2019

Zeitraum 12.09.2019 – 17.09.2019
Einen Einblick in diesen Abschnitt unserer Reise findet ihr in Form einer Galerie unten auf der Seite.

Nín Hǎo!

(Mittlerweile sind wir schon in Japan/Tokio angekommen, deswegen etwas verspätet der Beitrag aus China, bevor es ins Land Nummer 2 geht und ich etwas dazu schreibe :o)
Unser kurzer Trip von rund 4 Tagen – wir sind mit einem kostenlosen Transitvisum von 144 Stunden hier, das man am Flughafen bekommt – durch Peking und an die große Mauer war definitiv ziemlich chaotisch, lustig und in vielerlei Hinsicht spannend. Spannend, weil so gut wie niemand englisch spricht und man sich trotzdem irgendwie durchfuchsen muss.
Lustig, weil die Chinesen einfach total anders als alles sind, was man aus der Heimat kennt (zum Beispiel reden sie die ganze Zeit auf dich ein, obwohl ihnen klar ist, dass du kein Wort verstehst), man quasi in eine fremde Welt stolpert. 
Und chaotisch, weil Maxi und ich die Devise verfolgen: Alles auf eigene Faust und möglichst authentisch. Das heißt: keine privaten Transfers, Taxis, durchgeplante Touren und schicke Hotels mit verständlichen Guides in der eigenen Muttersprache, sondern der öffentliche Nah- und Fernverkehr – wo dich, wie gesagt, absolut niemand versteht 😛 und dennoch kommt man irgendwie ans Ziel. Im Hostel verständigt man sich mit diverse Übersetzungsapps, die irgendwie nur so halb funktionieren und sonst mit Zeichensprache und allem, was einem zur Verfügung steht. Glaubt uns, man wird erfinderisch 🙂

Mit dem Jetlag im Nacken haben wir an den ersten 2 Tagen die Hauptstadt zu Fuß unsicher gemacht. Die Verbotene Stadt besucht, in einem Park mit alten Chinesen getanzt und uns durch die versteckten Foodmärkte der Einheimischen geschlemmt (dort, wo wirklich kein einZiger Tourist war). Das wichtigste dabei: Immer höflich sein, Lächeln und keine Scheu zeigen. Nicken, sich helfen lassen und auf das Land, die Menschen einlassen und offen drauf zugehen. Auch wenn keiner deine Sprache spricht und die Chinesen für ihr Leben gerne drängeln, sind sie super hilfsbereit und unterstützen dich mit Hand und Fuß. Das gilt übrigens für fast alle Länder der Welt, wer offen und mit einem Lächeln unterwegs ist, findet überall Hilfe und Gemeinschaft. 

Tag 3 und 4 waren wir an der großen Mauer – die eigentlich lange Mauer heißt (alle Teile zusammen sind rund 21.000 km lang!) – in der Nähe vom Badaling an einem besonders alten Teil, den wir fast für uns hatten! Absolutes Highlight. Die sogenannte “Great Wall scenic ancient area” wo so gut wie niemand war, dafür aber besonders alte Abschnitte der Mauer (teilweise sogar verfallen, was ich persönlich super interessant fand). Ich denke, die Bilder sprechen für sich. Wusstet ihr, dass die Ältesten Teile der Großen Mauer rund 2700 Jahre alt sind?
Jedenfalls haben wir es nach dem ziemlich vollen Peking sehr genossen dort in den Bergen zu sein, die Natur und die Mauer zu genießen und den langen Aufstieg zu dem höchsten Punkt an dieser Stelle (etwa 2800 Höhenmeter rauf). Es lohnt sich, auch wenn es definitiv schweißtreibend ist, aber nach jede Treppe wird man mit einem neuen, besseren Ausblick belohnt 🙂
Unterwegs waren wir, wie gesagt, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln: Fernbus, Stadtbus und U-Bahn. Alles gut machbar, auch ohne ein Wort Chinesisch. Im Fernbus haben sie uns dann vereint (so gut wie alle Reisenden) immer gestoppt, wenn wir an der falschen Station aussteigen wollten, und mit einem lächeln rausgewunken, wenn wir da waren 🙂

Unser Fazit: Das, was wir von China gesehen haben, ist so anders, als unsere Heimat. Die Sitten sind gänzlich andere, das Essen, die Gerüche, die Art, zu Leben. Peking an sich war uns zu voll und laut, dafür haben wir den alten Teil der großen Mauer um so mehr genossen und in den Bergen dort aufgeatmet. Ein vielseitiges Land mit vielen Dingen, die es zu entdecken gibt – gerade, wenn man von den festen Wegen abweicht 🙂

Habt ihr Fragen und Anmerkungen? Was wollt ihr zu unserem Trip nach China wissen? Einfach raus damit!Jetzt sind wir mittlerweile schon in Japan und freuen uns mega auf das Land! Und darauf, euch mitzunehmen!

Safe Travels!
Lexie & Maxi 🙂

„Show me the Stars“ – Kira Mohn

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Sep 1, 2019

|Unbezahlte Werbung|Verlinkung|

Ahoj
Seid ihr mehr der Bergtyp oder fühlt ihr euch eher am Meer zuhause?
Nachdem ich die letzten Tage in den Bergen verbracht habe…kann ich die Frage auch nicht eindeutig beantworten. Mein Herz hängt an beiden!
Aber durch das Buch “Show me the Stars” von Kira Mohn aus dem Kyss Verlag habe ich definitiv wieder Lust auf die See bekommen! Kennt ihr es schon?

Die Geschichte von Liv und Kjer hat mir im Großen und Ganzen ganz gut gefallen. Auch wenn es mir persönlich einfach etwas zu wenig Handlung war und mir zwischen den beiden das gewisse Etwas gefehlt hat. Nichtsdestotrotz eine schöne, lockere Geschichte, die einen an die schöne Küste Irlands führt !
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich freue mich schon darauf, mehr von der Autorin zu lesen.
Habt einen schönen Tag und lasst es euch gutgehen!
XOXO
Lexie

„The Mister“ – E. L. James

by , on
Jun 16, 2019

|Rezension|Rezensionsexemplar|unbezahlte Werbung|

Ahoj,
Welches Buch lest ihr gerade und wie gefällt es euch bisher?
Ich habe gestern “The Mister” von E.L. James beendet – wie es mir gefallen hat, erfahrt ihr hier.
Vielen Dank an Random House für die Zusendung des Rezensionsexemplars!

Genre: Erotik/Roman
Seiten: ca. 600 Seiten
Bewertung: 2.5/5 Sterne
In einem Satz: Eine simple Handlung, die meiner Meinung nach unnötig in die Länge gezogen wurde und mich leider nicht packen konnte, obwohl interessante Ansätze vorhanden waren.
Meine Meinung: Ich habe mich riesig auf dieses Buch gefreut, nachdem mir Shades of Grey so gut gefallen hat. Vermutlich geht das vielen so. Leider war mir bereits nach ein paar Seiten klar, dass mich dieses Buch nicht packen wird. Schwer zu sagen, woran genau es schließlich lag, es gab mehrere Dinge, die mich gestört haben. Zum einen der Handlungsverlauf. In meinen Augen hätte man die Geschichte auch auf zweihundert Seite erzählen können. Mir hat die Spannung gefehlt und jedes Mal, wenn ich geglaubt habe, jetzt geht es endlich richtig los, naja, ging es eben nicht los. Gerade in der Mitte des Buches war es immer dasselbe. Sex, Schuldgefühle, Verunsicherung, wieder Sex und so weiter. Der einzige Lichtblick war das Ende, das etwas Spannung hervorgerufen hat – allerdings auch nur für einige, wenige Seiten. Dann die beiden Protagonisten: Puh, Maxim hat mich mit seiner ständigen Verunsicherung und Sätzen, die er gefühlt alle drei Seiten gesagt hat, etwas genervt und auch Alessia hat mir leider nicht gefallen. Sie hat eine schwere Vergangenheit, keine Frage und ihre Veränderung während der Geschichte ist bemerkenswert (allerdings auch erst auf den letzten dreißig Seiten erkennbar), aber ihre ständige Unsicherheit, ihr Selbstbild und auch ihr Verhalten Maxim gegenüber fand ich „schwierig“. Alles in allem konnte mich das Buch einfach nicht abholen, ich habe mich durch die Seiten kämpfen müssen und wollte mehr als einmal abbrechen – aber naja, ich möchte jedem Buch die Chance geben, mich doch noch zu begeistern. Alles in allem leider nur 2.5/5 Sternen für The Mister.

Habt ihr das Buch gelesen, wie hat es euch gefallen?
Lasst es euch gut gehen und genießt den Sonntag!
XOXO 
Lexie

„Rat der Neun“ – Veronica Roth

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Jun 16, 2019

|Rezension|Rezensionsexemplar|unbezahlte Werbung|

Ahoj,
Wenn man euch jetzt ein Flugzeug/einen Zug vor die Nase stellen wurde, wohin würdet ihr reisen?
Ich habe gestern zu später Stunde den 2. Teil der “Rat der Neun”-Reihe von Veronica Roth beendet – hier gibt es eine kurze Rezi für euch!
Vielen Dank an Random House für die Zusendung des Rezensionsexemplars

Genre: Science-Fiction/Fantasy
Seiten: ca. 530 Seiten
Bewertung: 3.75/5 Sterne
In einem Satz: Ein spannender 2. Band, wenn auch nicht ganz so stark, wie der 1.
Meine Meinung: Mir hat der erste Teil der Reihe ja sehr gut gefallen, ich liebe das Setting und mit Cyra und Akos hat die Autorin interessante und vielschichtige Protas geschaffen, die mich packen konnten. Auch die Darstellung des Sonnensystems, wo die Geschichte spielt, ist super und hat mich voll und ganz überzeugt. Dich wo der erste Band mit durchgehender Spannung punkten konnte, war der zweite leider ein wenig schleppend and manchen stellen und das gewisse Pickeln hat in der einen oder anderen Szene gefehlt. Dennoch habe ich gerne weitergelesen – nach dem Ende des 1. Teils wollte ich natürlich auch wissen wie es weitergeht. In diesem Teil lernt man mehr über die Welt, die die Autorin erschaffen hat, die Planeten und auch die Charaktere des Buchs, es gab viele Hintergrundinfos und doch die eine oder andere spannende Wendung. Alles in allem kann ich diese Reihe wärmstens empfehlen!

Habt ihr die Reihe gelesen, wie hat es heut gefallen? Lasst es euch gut gehen und genießt die Sonne
XOXO 
Lexie

„Falling Fast“ – Bianca Iosivoni

by , on
Jun 16, 2019

|Rezension|Rezensionsexemplar|unbezahlte Werbung|

Ahoj
Was möchtet ihr in eurem Leben unbedingt noch machen? Vielleicht ist eine echte Mutprobe für euch und deswegen noch auf eurer Liste?
Sich etwas trauen ist eines der Hauptthemen in “Falling Fast” von Bianca Iosivoni – welches ich gestern beendet habe. Hier ist meine kurze und knappe Rezi für alle, die noch unentschlossen sind. 
Vielen Dank an den LYX Verlag und Bastei Lübbe für die Zusendung des Rezensionsexemplars!

Genre: YA/NA
Seiten: ca. 460 Seiten
Bewertung: 4/5 Sterne
In einem Satz: “Sei mutig!” – eine Geschichte über große Schritte und tiefe Gefühle.
Meine Meinung: Normalerweise halte ich mich ein bisschen von so gehypten Büchern fern, einfach, weil sie mich schon oft enttäuscht haben … hier bin ich allerdings froh, ja gesagt zu haben!
Ich möchte nicht groß über den Inhalt schreiben, da es dieser ist, der das Buch so interessant macht (den Klappentext findet ihr wie immer oben) – und euch nicht Spoilern mag. Also zu den anderen Dingen: Der Schreibstil hat mit sehr gut gefallen, er ist locker, humorvolle und die Gedankengänge vervollständigen die Story wundervoll. Auch das Setting der Kleinstadt mochte ich sehr, ebenso wie die vielen, liebevoll gestalteten Nebencharaktere. Die beiden Protagonisten Hailee und Chase fand ich da etwas schwieriger… weiter in den Kommentaren!

Habt ihr das Buch schon gelesen? Oder ein anderes Buch der Autorin?
Lasst es euch gutgehen meine Lieben!
XOXO 
Lexie