Japan: Kyoto/Osaka

Zeitraum: 26.09.2019 – 03.10.2019
Zwei unterschiedliche Städte, die beide auf ihre Art und Weise begeistern konnten!

Konichiwa!

Wir verlassen das wunderschöne Matsumoto, das uns mega gut gefallen hat und fahren mit dem Fernbus circa 5 Stunden bis nach Kyoto. Zwischendrin gibt es zwei Stopps an Rasthöfen, die hier in Japan einfach genial sind – also keine falsche Scheu vor den Fernbussen. Sie sind eine super Alternative zu den meist sehr teuren Zügen in Japan.

Leider merken Maxi und ich, dass wir uns vermutlich eine leichte Grippe zugezogen haben, dennoch freuen wir uns mega auf die nächste große Stadt.
Von der Bushaltestelle geht es mit Hilfe einer jungen Japanerin – sie war so höflich und freundlich uns sofort zu helfen *hach ich liebe die Japaner einfach* mit dem örtlichen Zug zum Hauptbahnhof Kyotos. Von dort aus geht es zu Fuß mit unserem ganzen Gepäck zum Hostel – kein leichter Weg, den Kyoto ist zu dieser Jahreszeit selbst am späten Abend mega schwül und heiß. Wir sind froh, als wir einfach ins Bett fallen können.

Am nächsten Tag beginnen wir dann mit unserem Stadterkundungstrip. Kyoto ist eine wilde Mischung aus kleinen Gassen, traditionellen Häuschen hinter Holztoren, breiten Straßen und modernen Shoppingmeilen.

Wir erkunden einige Fleckchen der Stadt, lassen uns treiben und legen Kilometer, um Kilometer zurück. Auch in dieser Stadt gilt: Man kommt super zu Fuß von A nach B, die öffentlichen Busse sind allerdings auch nicht teuer (Tagesticket etwa 600 Yen). Im Herzen der Stadt, nahe des Hauptbahnhofes, findet man sämtliche europäische

Luxusmarken, Coffeeshops und alles, was das Herz begehrt. Maxi und mich zieht es allerdings in den nächsten Tagen woanders hin.
Ein Tipp zwischendurch: Wer hier günstig gutes Essen haben möchte, kann beispielsweise abends warten und dann die frischen Sushi-Platten und andere asiatische Köstlichkeiten im Supermarkt stark reduziert bekommen!

Unser erster großer Sightseeing-Stopp ist der Bamboo-Forest Arashiyama. Wir fahren mit dem Bus extra früh hin, um große Touristenansammlungen zu vermeiden, hätten uns das frühe Aufstehen aber auch sparen Können.

Denn bereits um 9:00 morgens ist es dort hoffnungslos überlaufen. Man quetscht sich förmlich über den Weg, der durch den dennoch beeindruckenden Bambuswald führt und steht dann dicht an dicht im dazugehörigen Dörfchen. Es war schön anzusehen, aber kein besonders angenehmer Ort zum Verweilen. Also schnell mit dem Bus weiter – die öffentlichen Busse sind wirklich Gold wert! Aber Achtung bei den unzähligen Linien mit derselben Nummer, aber unterschiedlichen Destinationen!
Wir fahren zurück in die Stadt, um die dortige Burgfestung anzusehen, entschließen uns dann jedoch dagegen, weil uns der Eintrittspreis einfach zu hoch ist.

Nach einem Abstecher in den hiesigen Pokémon-Store (Ein Muss in Japan!) fahren wir zum Yasaka-Jinja-Shrine, der zwar auch ziemlich überfüllt ist, jedoch deutlich erträglicher, weil es sich dort ganz gut verläuft. Außerdem ist der Shrine wunderschön mit seinen unzähligen Farben und kleinen Wegen, denen man folgen kann – also definitiv einen Besuch wert!

Ein weiteres Highlight ist der berühmte Fushimi Imari Tempel, der eher eine ganze Ansammlung von Tempeln, Schreins und roten Bögen ist. Kurz gesagt, man könnte dort locker einige Tage verbringen. Wir laufen einige Zeit dort herum. Folgen den Pfaden durch die roten Bogengänge, schauen uns die Schreins und verwunschenen Gänge an, die sich den Berg

hinaufschlängeln. Man kann dem Weg bis auf den Gipfel des Hügels folgen, allerdings wurde es uns dort etwas zu gruselig 🙂 Allerdings ist auch hier wieder zu beachten, dass die Tempelanlage ein großer Touristenmagnet und man dementsprechend nie wirklich alleine ist.
Sehenswert ist es dennoch alle Male.

Am nächsten Tag es geht es auch schon weiter. Wir verlassen Kyoto und reisen mit Zug (Ticketpreis 400 Yen) weiter nach Osaka. Da Osaka für uns nur eine Art Zwischenstopp ist, bevor es auf die Häscheninsel Okunashima geht (dazu mehr im folgenden Beitrag), kann ich nicht besonders viel über die Stadt an sich sagen.
Der erste Eindruck jedoch ist ziemlich gut. Es gibt moderne, große Bahnhöfe, ein weinverzweigtes U-Bahnnetzwerk und einen Kanal, der die ganze Stadt durchzieht und über den unzählige Brücken gehen. Osaka hat Charme. Wir laufen abends ein wenig durch die Gegend, schauen in die vielen Secondhandlädchen und lassen uns durch die Straßen treiben, ehe

wir ins Hostel gehen und uns auf den nächsten Tag vorbereiten. Das Hostel mit dem fragwürdigen Namen KOMA kann ich euch übrigens empfehlen: Es gibt eine geniale Dachterrasse, von der man einen super Ausblick über die Stadt hat – also ein Geheimtipp 🙂

Tja, und das war es auch erst mal zu Kyoto und Osaka – wenn ihr Fragen habt, immer her damit, bis dahin Safe Travel und Stay tuned 🙂

Lexie & Maxi

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