Japan: Fujiyoshida & Lake Motosuko

Zeitraum: 22.09.2019 – 26.09.2019
Wenn ihr euch lieber von Bildern beeindrucken lassen wollt, als einen ellenlangen – aber super informativen und interessanten Bericht zu lesen – findet ihr unten auf der Seite eine kleine Galerie mit den Eindrücken, die wir in dieser Zeit und an diesen Orten gesammelt haben 🙂

Konichiwa!

Von der großen Stadt aufs Land! Genau so haben wir uns gefühlt, als wir von Tokio mit dem Highway-Bus (eine super Alternativen zu den teuren Zügen) nach Fujiyoshida gereist sind.
Wer sich nun fragt, wo das liegt, nun, die Antwort steckt schon im Namen des kleinen Ortes. Die Kleinstadt liegt nahe des berühmten Vulkans Mount Fuji und definitiv einen Besuch wert. Nicht nur, weil man von hieraus einen wunderschönen Blick auf das Wahrzeichen Japans hat, sondern auch, weil man hier einiges entdecken kann.

Und genau das haben wir getan – auch wenn uns das Wetter einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Genossen haben wir es trotzdem.
Ein besonders schöner Hotspot in Fujiyoshida ist die Chureito Pagode – wer schon einmal Japan und den Fuji gegoogelt hat, kennt diese Pagode sicherlich schon von Bildern. Und das Schöne: Das japanische Türmchen, das Teil eines Shrines ist, ist in Wirklichkeit sogar noch schöner, besonders, wenn man dann tatsächlich auch einen Blick auf den wunderschönen Berg erhascht. Da muss man schon etwas Glück haben, das gebe ich zu. Aber wer den kleinen Weg durch den Wald, viele der roten Bögen und die Treppenstufen in Kauf nimmt (es ist wirklich kein weiter Weg und für jeden machbar) bekommt es bestimmt hin!
Ein Tipp hier: Kommt kurz zum Sonnenuntergang dorthin. So habt ihr die Chance, einen Blick auf den brennenden Himmel dort mit Fuji und Pagode zu bekommen!

Nach zwei Nächsten in Fujiyoshida ging es mit Zug und Bus an den Lake Motosuko zum Campen – nicht für jeden etwas, aber für uns eines der Highlights in Japan. Denn der See ist super schön, klar und es gibt (fast) nichts Schöneres, als morgens aus dem Zelt zu krabbeln und als erstes den ruhigen See mit Fuji im Hintergrund zu sehen. Wer einen Geschmack haben möchte, wie es dort aussieht: Schaut euch die Rückseite des 1000-Yen-Scheines ein, genau so sieht es an dem See aus 🙂
Auf dem Kouan Camground gibt es neben sanitären Anlagen, Waschstationen für Geschirr und jeder Menge Platz auch einen kleinen Laden, einen Verleih für allerhand Wassersportzubehör und eine Lodge für alle, die nicht gerade ihr Zelt dabei haben 🙂 Zu Empfehlen ist es aber dennoch, denn dort ist es erlaubt Lagerfeuer zu machen und abends dort zu sitzen, sich Marshmallows zu grillen und auf den See zu schauen ist super schön (und eventuell noch ein Nachtbad im Mondschein zu nehmen – aber psst!)

In dem Laden bekommt man neben Mahlzeiten auch alles, was man so zum Campen braucht: Holz, Marshmallows, Campinggeschirr, und und und!
Außerdem: Japaner sind immer super höflich, aber campende Japaner sind nochmal eine ganz andere Hausnummer in Sachen Hilfsbereitschaft und Gemeinschaftssinn. Wir haben dort ein Pärchen getroffen, die uns einfach ihr Kajak ausgeliehen haben und uns dann noch ein schwedisches Feuer mit Kettensäge gezaubert haben – eine wundervolle Erfahrung! Und auch ohne Benzin (für unseren Kocher ist es quasi unmöglich Benzin an einer herkömmlichen Tankstelle hier zu bekommen, weil uns niemand glaubt, dass die Flasche dafür zugelassen ist) hatten wir immer warmes Essen, weil uns jemand seinen Kocher ausgeliehen hat.
Ich kann euch das Campen dort auf jeden Fall ans Herz legen, wir haben die Tage dort sehr genossen.

Was man beachten muss, wenn es weiter aufs Land geht und insbesondere in Regionen, wo weniger Touristen sind (am Lake war kein einziger Tourist :)), ist, dass dort wenig Englisch gesprochen hat. Ein paar Satzbrocken kann jeder, aber eine vollständige Konversation ist eher schwierig. Aber keine Angst: Man findet immer einen Weg sich zu verständigen, das versprechen wir euch 🙂
Wichtige Worte, die ihr aus dem Japanischen auf jeden Fall mitnehmen solltet:
– Konichiwa (Hallo/Guten Tag)
– Sayōnara (Auf Wiedersehen)
– Arigatō (Danke)

So, Mount Fuji haben wir in all seiner Pracht gesehen, jetzt geht es in die nächste Stadt: Matsumoto 🙂

Sayōnara!
Lexie & Maxi

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