China: Peking & Great Wall

Zeitraum 12.09.2019 – 17.09.2019
Einen Einblick in diesen Abschnitt unserer Reise findet ihr in Form einer Galerie unten auf der Seite.

Nín Hǎo!

(Mittlerweile sind wir schon in Japan/Tokio angekommen, deswegen etwas verspätet der Beitrag aus China, bevor es ins Land Nummer 2 geht und ich etwas dazu schreibe :o)
Unser kurzer Trip von rund 4 Tagen – wir sind mit einem kostenlosen Transitvisum von 144 Stunden hier, das man am Flughafen bekommt – durch Peking und an die große Mauer war definitiv ziemlich chaotisch, lustig und in vielerlei Hinsicht spannend. Spannend, weil so gut wie niemand englisch spricht und man sich trotzdem irgendwie durchfuchsen muss.
Lustig, weil die Chinesen einfach total anders als alles sind, was man aus der Heimat kennt (zum Beispiel reden sie die ganze Zeit auf dich ein, obwohl ihnen klar ist, dass du kein Wort verstehst), man quasi in eine fremde Welt stolpert. 
Und chaotisch, weil Maxi und ich die Devise verfolgen: Alles auf eigene Faust und möglichst authentisch. Das heißt: keine privaten Transfers, Taxis, durchgeplante Touren und schicke Hotels mit verständlichen Guides in der eigenen Muttersprache, sondern der öffentliche Nah- und Fernverkehr – wo dich, wie gesagt, absolut niemand versteht 😛 und dennoch kommt man irgendwie ans Ziel. Im Hostel verständigt man sich mit diverse Übersetzungsapps, die irgendwie nur so halb funktionieren und sonst mit Zeichensprache und allem, was einem zur Verfügung steht. Glaubt uns, man wird erfinderisch 🙂

Mit dem Jetlag im Nacken haben wir an den ersten 2 Tagen die Hauptstadt zu Fuß unsicher gemacht. Die Verbotene Stadt besucht, in einem Park mit alten Chinesen getanzt und uns durch die versteckten Foodmärkte der Einheimischen geschlemmt (dort, wo wirklich kein einZiger Tourist war). Das wichtigste dabei: Immer höflich sein, Lächeln und keine Scheu zeigen. Nicken, sich helfen lassen und auf das Land, die Menschen einlassen und offen drauf zugehen. Auch wenn keiner deine Sprache spricht und die Chinesen für ihr Leben gerne drängeln, sind sie super hilfsbereit und unterstützen dich mit Hand und Fuß. Das gilt übrigens für fast alle Länder der Welt, wer offen und mit einem Lächeln unterwegs ist, findet überall Hilfe und Gemeinschaft. 

Tag 3 und 4 waren wir an der großen Mauer – die eigentlich lange Mauer heißt (alle Teile zusammen sind rund 21.000 km lang!) – in der Nähe vom Badaling an einem besonders alten Teil, den wir fast für uns hatten! Absolutes Highlight. Die sogenannte “Great Wall scenic ancient area” wo so gut wie niemand war, dafür aber besonders alte Abschnitte der Mauer (teilweise sogar verfallen, was ich persönlich super interessant fand). Ich denke, die Bilder sprechen für sich. Wusstet ihr, dass die Ältesten Teile der Großen Mauer rund 2700 Jahre alt sind?
Jedenfalls haben wir es nach dem ziemlich vollen Peking sehr genossen dort in den Bergen zu sein, die Natur und die Mauer zu genießen und den langen Aufstieg zu dem höchsten Punkt an dieser Stelle (etwa 2800 Höhenmeter rauf). Es lohnt sich, auch wenn es definitiv schweißtreibend ist, aber nach jede Treppe wird man mit einem neuen, besseren Ausblick belohnt 🙂
Unterwegs waren wir, wie gesagt, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln: Fernbus, Stadtbus und U-Bahn. Alles gut machbar, auch ohne ein Wort Chinesisch. Im Fernbus haben sie uns dann vereint (so gut wie alle Reisenden) immer gestoppt, wenn wir an der falschen Station aussteigen wollten, und mit einem lächeln rausgewunken, wenn wir da waren 🙂

Unser Fazit: Das, was wir von China gesehen haben, ist so anders, als unsere Heimat. Die Sitten sind gänzlich andere, das Essen, die Gerüche, die Art, zu Leben. Peking an sich war uns zu voll und laut, dafür haben wir den alten Teil der großen Mauer um so mehr genossen und in den Bergen dort aufgeatmet. Ein vielseitiges Land mit vielen Dingen, die es zu entdecken gibt – gerade, wenn man von den festen Wegen abweicht 🙂

Habt ihr Fragen und Anmerkungen? Was wollt ihr zu unserem Trip nach China wissen? Einfach raus damit!Jetzt sind wir mittlerweile schon in Japan und freuen uns mega auf das Land! Und darauf, euch mitzunehmen!

Safe Travels!
Lexie & Maxi 🙂

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